Intuition leben – Teil 3

Kennst du das Gefühl, bei einer Erkältung wie neben dir selbst zu stehen? Alle Schleimhäute sind gereizt, der Hals schmerzt und dein Kopf scheint zu zerbersten. Kürzlich konnte ich das alles wieder einmal hautnah in meinem Körper spüren. Dankbar sitze ich heute gesund wieder da; eine Erkältung ist nach rund 10 Tagen auch ohne Medikamente vorüber. Warum habe ich keine Medikamente eingenommen? Sie könnten doch zum Beispiel meine Kopfschmerzen lindern.

Doch ich bin – was leichte Erkrankungen anbelangt – dafür, auf Medikamente zu verzichten und dafür, falls nötig, Hausmittelchen zu benutzen und einfach dem Körper die Zeit zu geben, sich selbst zu heilen. Mit viel Ruhe und Schlaf. Denn die Chemie in unserem Körper, vor allem in Körpern von sensitiven Menschen, löst nur noch mehr Schäden aus. Wenn ich Medikamente einnehme, verschleiert sich meine Intuition. Wie ein grauer Nebel legt sich dann eine Chemiewolke über meinen sonst sehr klaren Blick. Ich kann dann nicht mehr genau erkennen, wer gut für mich ist und wer nicht. Was mein Körper jetzt gerade benötigt und von was ich die Finger lassen soll.

Es gibt Menschen, die sagen, die Medikamente sind dazu da, um Schmerzen zu lindern. Das bestreite ich nicht. Doch es gibt genauso viele Nebenwirkungen, die ich nicht bereit bin, auf mich zu nehmen, wenn ich einmal erkältet bin. Ein Medikament, auch wenn ich es dann nicht mehr einnehme, wirkt noch wochenlang in meinem Körper und torpediert mein Immunsystem und meine Intuition. Das alles will ich nicht. Meine Klarsicht ist mir viel zu wertvoll, als dass ich sie auch nur einen Tag missen möchte.

Wie kann Wut unsere Intuition beeinträchtigen? Mehr dazu nächste Woche in Teil 4 des Blogs «Intuition leben.»

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Intuition leben – Teil 2

Kennst du diese Situation, in der dich eine Person enttäuscht, belogen, betrogen oder hintergangen hat und du nicht wirklich überrascht bist, sondern zu dir sagst: «Ich hatte es ja geahnt, ich hatte schon von Anfang an ein komisches Gefühl.» Jedoch hast du dieses Gefühl nicht ernst genommen.

Ein Grund, warum wir nicht auf unsere innere Stimme hören ist die Angst, einen Fehler zu begehen. Oder auch die Angst, verletzt, ausgelacht oder verachtet zu werden. Unser rationaler Verstand hat stets sofort ein paar plausibel tönende Gründe auf Lager, wieso es nicht sicher ist, unserer inneren Stimme zu vertrauen. Unser Verstand holt sich seine Informationen aus den Erfahrungen unserer Vergangenheit. So warnt er uns zum Beispiel: «Dieser Mann sieht genauso aus wie XY. Er wird dich sicherlich auch verletzen, lass lieber die Finger davon.» Hingegen meldet sich unsere innere Stimme leise und unser Herz flüstert uns zu: «Dieser Mann erwärmt dein Herz und lässt deine Seele jubeln. Das ist deine neue Chance. Erlaube dir, neue Liebe zu empfangen.» Welcher Stimme schenkst du nun deinen Glauben?

Wenn du deine Intuition von ganzem Herzen lebst, dann vertraust du ihr 100%ig und in allen Bereichen deines Lebens. Das klingt einfach, ist es natürlich aber nicht im Alltag, im realen Leben. Denn unsere negativen Erfahrungen aus der Vergangenheit, oft schon aus dem frühen Kindesalter, bilden in uns entsprechende negative Glaubenssätze und Überzeugungen, wie zum Beispiel: «Ich bin nicht liebenswert» oder «Ich bin es nicht wert, geliebt zu werden». Solche inneren Sätze, die wir unbewusst tagtäglich wie Mantras innerlich aufsagen, hindern uns daran, unserer Intuition Glauben zu schenken. Wenn wir zum Beispiel pro Tag hundert Mal zu uns selbst sagen, dass wir es nicht wert sind, Liebe zu erfahren, wird es für die innere Stimme schwierig, diese Macht an Gedanken zu übertönen.

Wenn wir wirklich vorwärts kommen wollen im Leben und uns weiterentwickeln möchten, müssen wir wohl oder übel über unseren eigenen Schatten springen, Altes hinter uns lassen und trotz negativer Erfahrungen aus der Vergangenheit Neues wagen. Für uns und unser (inneres) Glück. «No pain, no gain», klingt zwar abgedroschen, bergt aber trotz allem einen Funken Wahrheit.

Was haben Medikamente mit deiner Intuition zu tun? Mehr dazu nächste Woche in Teil 3 des Blogs «Intuition leben.»

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Intuition leben – Teil 1

Kennst du das Gefühl, etwas unternehmen zu müssen, den Drang, jemanden anzurufen oder der Person eine whatsapp-Nachricht zu schicken? Vielleicht nur ein kurzes «Hallo», ein Herz oder ein Smiley. Ein Zeichen, dass du an sie denkst und sie dir etwas bedeutet. Hast du diesem Impuls nachgegeben, kam hinterher ein Dankeschön zurück im Sinne von: «Das habe ich jetzt gerade gebraucht, die Nachricht kam im richtigen Moment.» Vielleicht hast du das dann als Zufall abgetan. Doch das war es nicht.

Denn wir alle sind miteinander verbunden – mit unserer Energie. Und telepathisch. Wenn du auf deine innere Stimme achtgibst, realisierst du mit der Zeit, dass sie dich wunderbar leiten und führen kann. Du spürst intuitiv, wenn es einer dir nahestehenden Person gut geht oder wenn sie deine Unterstützung benötigt, auch wenn sie viele tausend Kilometer von dir entfernt ist. Du darfst deinem Bauchgefühl trauen und deine Intuition leben. So kannst du das Leben deines Umfeldes entscheidend bereichern.

Und auch dein eigenes Leben leichter gestalten. Wenn mich zum Beispiel eine Person nett anlächelt und begrüsst, in mir jedoch sämtliche Alarmglocken klingeln, dann höre ich auf dieses Gefühl und mache einen grossen Bogen um diese Person, auch wenn es dafür im ersten Augenblick keinen offensichtlichen Grund gibt. Früher oder später, daran glaube ich, werde ich wissen, wozu es gut war, meiner Intuition zu folgen. Oder auch nicht, denn meine innere Stimme braucht keinen Beweis, dass ich gerade einem «Energievampir» ausgewichen bin, was mein rationaler Verstand nicht so toll findet, denn er stützt sich nur zu gerne auf Fakten.

Unsere innere Stimme ist sehr präzise. Doch – warum glauben wir ihr viel zu wenig? Mehr dazu nächste Woche in Teil 2 des Blogs «Intuition leben.»

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Auf dem Weg zu Buch zwei – Teil 4

Wenn ich mein Buch selbst veröffentliche, also mit meinem eigenen Verlag auftrete, bin ich als start-up und «one woman show» gefordert, auf vielen «Baustellen» zu arbeiten und mich mit ganz unterschiedlichen Themen auseinander zu setzen.

Wie schon in Teil 1 dieses Blogs erwähnt, ist das Schreiben für mich das Schönste und die weitaus kreativste Arbeit, die ich sehr geniesse. Danach steht die Zusammenarbeit mit dem Lektorat und dem Korrektorat an und das Cover-Design.

Hinzu kommt dann das ganze technische Know-How, das ich mir für das «self-publishing» aneignen muss(te), die gesamte Distribution, das Marketing, die Pressearbeit, meine Social Media Arbeit, Networking, die Organisation meiner Vernissage und einer Lesung und vieles mehr. Einerseits ist es schön, so viele verschiedene Arbeiten anpacken zu können. Andererseits kann es manchmal auch überwältigend sein. Ab und zu fühle ich mich, als ob ich vor dem Mount Everest stünde und bin mir nicht sicher, ob ich das je schaffe. Da hilft nur eines: tief durchatmen und mir zuerst Ruhe gönnen, damit ich wieder klare Gedanken fassen kann.

So gönne ich mir hin und wieder ein freies (Segel-)Wochenende – zugegeben mit einem kleinen schlechten Gewissen im Hintergrund. Aber es lohnt sich. Nach ein, zwei Tagen – oder manchmal auch nur Stunden – ist mein Kopf frei. Ich nehme meine endlos scheinende Pendenzenliste zur Hand und priorisiere die Tätigkeiten: Was ist unbedingt wichtig, was kann warten. Ganz getreu nach dem Motto eines ehemaligen Algebra-Lehrers von mir: «first think, then run».

Dann teile ich meine Arbeiten in ein machbares Wochenpensum ein. Schritt für Schritt besteige ich so meinen ganz persönlichen Mount Everest. Ich muss mir dabei immer selbst in Erinnerung rufen, dass ich ja noch ein Pensum von 70% als Berufsschullehrerin habe und dazu mehr als 50% in mein Buchprojekt einzusetzen nicht realistisch sind.

Selbstliebe ist also auch bei mir angesagt und ein gelegentliches Schulterklopfen auf meine eigenen Schultern, auch wenn mir das immer noch schwerfällt. Wie es weitergeht, welche Ups and Downs mir widerfahren auf meiner Reise zu meinem zweiten Roman erfährst du nächste Woche.

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Auf dem Weg zu Buch zwei – Teil 3

Die Meetings mit meiner Cover-Designer sind immer ein Highlight für mich, da es sich hier auch um kreative Arbeit handelt. Wir harmonieren sehr gut zusammen und haben den gleichen Geschmack.

Für mich ist es sehr wichtig, dass ein Profi mein Cover gestaltet. Gerade weil ich meine Bücher im «self publishing» herausgebe, mit meinem eigenen Verlag, will ich professionell auftreten gegen aussen. Hier lohnt es sich meiner Auffassung nach nicht, an Geld zu sparen und etwas selbst zu basteln. Das sieht die Leserschaft auf den ersten Blick und schliesst daraufhin auf die Qualität des Buchinhalts.

Die Kreation des Covers ist ein langwieriger Prozess. Wenn gleich wir auch diesmal eine gute Vorlage vom ersten Buch («5:55 – Ruf der Seele») haben, steht noch viel Arbeit vor uns. Mein zweites Buch der Trilogie darf und muss sich an das Cover des ersten Buches anlehnen, damit die Leserschaft einen Widererkennungseffekt hat. Jedoch wäre es auch zu einfach, nur den Titel des Buches zu ändern und alles andere gleich zu belassen. Daher diskutieren wir lange und intensiv, was geändert werden kann und was nicht. Mein Designer ist ein echter Spezialist und weist mich auf wichtige Details hin, wie die Schrift positioniert wird, um den gewünschten Effekt zu erzielen, die Helligkeit der Farbe im Hintergrund und vieles mehr.

Nach einer längeren, erfreulichen Diskussion, in der wir uns gegenseitig kreativ ergänzt haben, ist ein erster Roh-Entwurf geboren. Mein Designer wird nun weitere Varianten davon ausarbeiten, damit wir eine Auswahl haben. Es ist immer hilfreich, einiges auszuprobieren, um zu sehen, ob es funktioniert oder nicht. Es kann gut sein, dass wir schlussendlich auf die Ursprungsvariante zurückkommen. Ich bin gespannt und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.

Gleich nach unserem Meeting habe ich einen Geistesblitz und sende meinem Designer zwei schöne Landschaftsfotos, die ich vor kurzem im Tessin schoss. Vielleicht können wir etwas davon gebrauchen?

Es gibt viele ganz verschiedene Themen, denen ich mich im Verlaufe eines Buchprojektes widmen muss. Mehr davon nächste Woche in diesem Blog.

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Auf dem Weg zu Buch zwei – Teil 2

Mit dem Inhalt meines Buches ist der Grundstein gelegt. Und wie im Blog von letzter Woche erwähnt, ist dieser kreative Teil der Schönste. Doch es gibt auch anderes: Ich muss mich erneut durch den Dschungel der Anbieter durchklicken, die «Books on demand» anbieten, also Bücher, die man mit dem digitalen Druckverfahren druckt, sobald ein Leser ein Buch bestellt. Dieses Angebot hat für einen Schriftsteller den Vorteil, dass er kein grosses Warenlager an seinen Büchern halten muss und daher sein Geld für den Einkauf eigener Bücher nicht blockiert ist.

Jedoch sind diese Plattformen auch arbeitsintensiv. Wie bei meinem ersten Buch wähle ich zwei Plattformen: eine in Deutschland und eine in den USA. Das hat zur Folge, dass ich zwei unterschiedliche Formate der Dateien produzieren muss. Da ich mich bei meinem ersten Buch zwar erfolgreich einlas und durchklickte, jedoch meine Handnotizen dazu nicht ganz leserlich und übersichtlich sind, muss ich jetzt wohl oder übel alles noch einmal recherchieren. Doch diesmal erstelle ich gleich eine detaillierte Liste auf meinem Laptop mit allen Logins, Passwörtern, Links, Papierformaten und der Papierqualität.

Natürlich biete ich mein Buch auch als eBook an, was bedeutet, dass ich auch zwei digitale Formate produzieren lassen muss, eines für Kindle, das andere für iTunes. Soviel habe ich bereits bei meinem ersten Buch gelernt, doch das ist auch zwei Jahre her und auch hier lese ich mich erneut in die Dokumentationen ein. Denn ich muss meinen Lieferanten – dem Cover-Designer und der Firma, die meine Worddatei professionell in die gewünschten Formate konvertiert – ja die richtigen und genauen Angaben liefern können, damit sie die Dateien so aufbereiten, dass ich diese dann problemlos hochladen kann.

Dazu kommt die ganze Distribution, das heisst, welche Plattform verteilt mein Buch wohin. Auch hier betreue ich mindestens vier Anbieter, damit alles abgedeckt ist und meine Leser mich bzw. mein Buch überall finden können.

Nachdem ich mich hier stundenlang mehr oder weniger erfolgreich durchgeklickt habe, steht ein Meeting mit dem Cover-Designer an. Mehr dazu nächste Woche hier auf diesem Blog.

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Auf dem Weg zu Buch zwei – Teil 1

Auf dem Weg zu meinem zweiten Buch der Trilogie über die Bankerin Sirina, die ihre Karriere beendet, um dem Sinn ihres Lebens nachzugehen, bin ich schon länger. Gleich nach der Vernissage meines ersten spirituellen Romans habe ich damit begonnen, die Geschichte weiter zu schreiben. Für mich ist das erste Schreiben eines Buches, diese kreative Phase, die allerschönste am ganzen Prozess. Ich geniesse von ganzem Herzen, jeden Tag in die Geschichte einzutauchen und mich überraschen zu lassen, wie sie sich weiter entwickelt. Wenn immer möglich, widme ich mich meiner Passion als erstes, wenn ich meinen Laptop morgens einschalte – bevor ich meine Mails gelesen habe, whats app-Nachrichten lese oder mich sonst von äusseren Einflüssen wie Radio oder Internet vereinnahmen lasse. Mit klarem, leerem Kopf kann ich mich so ganz auf meine Protagonistin Sirina einstimmen. Ich gehe mit ihr ihren Weg, in dem sich oft auch mein eigener widerspiegelt. Ansonsten lasse ich den Personen freien Lauf, sich zu entwickeln. Ich habe kein Konzept, ausser der ungefähren Anzahl Kapitel, die der Roman haben wird und dem Wissen, dass ich eine Trilogie schreibe. Alles andere lasse ich geschehen.

Das Wichtigste dabei ist, dass ich mein Ego und mein Ich ganz in den Hintergrund stelle und mich entspanne. Dann kann ich die Geschichte vor meinem inneren Auge sehen und brauche sie «nur» noch zu beschreiben. Jeden Tag widme ich meinem Buch mindestens eine halbe Stunde. Das ist wichtig, damit ich die Beziehung zu Sirina und den Personen in meinem Buch nicht verliere. Sie leben richtiggehend in mir. Sie teilen sich mir mit. Und wenn ich sie ein, zwei Tage vernachlässige, melden sie sich mit penetranter Hartnäckigkeit, so dass ich ganz «restless» werde und einfach zum Laptop greifen muss.

Der Start zu meinem zweiten Buch ist jetzt rund 1 ½ Jahre her. Nach einem guten Jahr war der erste Entwurf meines Buches geboren. Daraufhin folgte ein halbes Jahr die eigene Überarbeitung der Texte, gefolgt von der Zusammenarbeit mit einer Lektorin und in einem zweiten Rundgang mit einer Korrektorin. Dies ist die mühsamere und weniger erfreuliche Arbeit. Ich lese meine Zeilen unzählige Male durch, bis sie für mich stimmig sind, sie die «Messages» widergeben, die ich will und sie die richtige Energie enthalten, die ich mir wünsche.

Nächste Woche in meinem Blog: der Dschungel der verschiedenen Online-Anbieter und Druckereien.

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