Neues Jahr, neues Glück – Teil 3

Du hast einen neuen Vorsatz. Du willst dieses Ziel erreichen. Und du hast dir in einer ruhigen Minute ehrlich deine Ängste aufgeschrieben, die dich daran hindern wollen, deinen neuen Vorsatz in die Tat umzusetzen. Was nun?

Als erstes kannst du dir einmal selbst auf die Schultern klopfen. Denn das, was du bis jetzt getan hast, war harte Arbeit. Nicht alle Menschen nehmen sich die Zeit – und den Mut – sich ehrlich zu betrachten. Auch ist es wichtig, dass du dich nicht dafür verurteilst, wie viele Ängste du notiert hast. Oder dass sie sich vielleicht lächerlich anhören. Bewerte deine Notizen nicht. Aber lese sie aufmerksam durch.

Kann es sein, dass es etwas gibt, das noch immer verborgen ist? Was versuchen deine Ängste zu verdecken? Sehr oft, wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind und in unserem Innern graben, entdecken wir die Angst, nicht geliebt und akzeptiert zu werden von den anderen. Wir Menschen sind – trotz der entgegenläufigen Entwicklung hier in Westeuropa – eben doch ein Herdentier. Wir wollen, dass wir in der Gemeinschaft integriert und akzeptiert sind. So hatte auch ich dann eben die unbegründeten Ängste, als ich vom Fitness-Abo auf das Yoga-Abo wechselte. Die Ängste, mein Körper wäre dann nicht mehr so fit oder ich würde keine neuen Freunde finden im Yoga, waren schlussendlich nur eines: Die Angst, nicht geliebt und akzeptiert zu sein. Das zu erkennen, war eine grosse Entdeckung für mich. Wie weiter?

Ich wusste, dass ich mir diese Liebe und Akzeptanz zuerst selbst geben muss, ja, geben kann, bevor sie von aussen kommt. Das macht mich dann auch nicht mehr abhängig von der Meinung der anderen. Ich bin frei davon. Wie schön.

Doch – wie stelle ich das jetzt nun an, mich selbst zu lieben und zu akzeptieren? Das kannst du nächste Woche im Teil 4 von «Neues Jahr, neues Glück?» hier lesen.

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Neues Jahr, neues Glück? – Teil 2

Uns allen ist es sicher schon einmal so ergangen wie mir mit dem Yoga-Abo, dass wir etwas ändern wollten in unserem Leben. Doch sobald du dich dafür entschieden hast, zum Beispiel einen neuen Job zu suchen, Sport zu treiben oder ein neues Hobby zu erlernen, melden sich sofort Ängste bei dir. Diese halten dich dann davon ab, deinen Vorsatz in die Tat umzusetzen. Meistens sind diese Ängste jedoch unbegründet und wir formen sie in unserem Kopf bzw. in unseren Gedanken. Doch – warum tun wir das? Warum sabotieren wir uns selbst? Das Leben wäre viel einfacher, wenn wir am gleichen Strick mit uns selbst ziehen würden, oder?

Aber leider tun wir das halt nicht. Oder nicht sofort. Also ist es nötig, dass du dich mit deinen Ängsten auseinandersetzt, ihnen Raum gibst. Aufmerksamkeit. Warum? Sie werden nicht einfach so weggehen, nur weil du sie ignorierst oder verneinst. Im Gegenteil. Unsere Ängste, wenn wir sie verdrängen, arbeiten im Untergrund munter weiter und sabotieren uns, wo und wann immer sie können. Oft, ohne dass wir es bemerken. So kann es sein, dass du dir zwar von Herzen einen neuen Job wünschst, aber scheinbar nie die Zeit dazu findest, im Internet nach offenen Stellen zu suchen. Das ist dein Ego, oder eben deine unterdrückten Ängste, die dich subtil blockieren. Was kannst du jetzt tun?

Am besten nimmst du ein leeres Blatt Papier und notierst dir darauf ehrlich deine Ängste, die beim Thema Jobwechsel bei dir auftauchen. Egal, wie banal, lächerlich oder unrealistisch die Ängste tönen. Notiere sie alle auf. Ohne Ausnahme.

Was du damit dann anfangen kannst, erfährst du nächste Woche in Teil 3 von «Neues Jahr, neues Glück?»

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Neues Jahr, neues Glück? – Teil 1

Der Beginn eines neuen Jahres ist immer eine sehr gute Gelegenheit, etwas Neues zu beginnen. Gute Vorsätze werden zu Hauf gemacht. Vieles wird dann wieder vergessen; nur wenige Menschen schaffen es, das Neue auch wirklich durchzuziehen.

Woran liegt das? Sind sie einfach besser? Ich glaube nein. Was steckt dann dahinter? Eine Zauberwaffe? Wohl kaum.

Hast du dir schon einmal überlegt, dass dein neuer Vorsatz vielleicht gut ist, aber dich halt dann auch aus deiner Komfortzone lockt? Genau, du musst diese verlassen, obwohl es dort ja eigentlich ganz bequem ist. Manchmal zu bequem. Wir Menschen wünschen uns immer, dass unser Leben besser wird, dass dies oder das geschieht. Aber gleichzeitig möchten wir auch, dass alles so bleibt, wie es ist. Warum?

So gehen wir kein Risiko ein. Wir wissen, was wir haben (oder auch nicht haben). Das gibt uns Sicherheit. Doch wenn wir etwas ändern wollen in unserem Leben, braucht es auch eine gewisse Portion Mut dazu. Denn ein Risiko besteht immer. Doch wie hoch ist es? Machen wir uns da nicht oft auch einfach zu viel Sorgen? Definitiv, denn unser Ego hält uns gerne davon ab, den Weg unseres Herzens zu gehen. Das zu tun, was wir eigentlich lieben.

Ich hatte zum Beispiel im letzten Jahr grosse Bedenken, als ich mein langjähriges, geliebtes Fitness-Abo gegen ein Yoga-Abo eintauschte. Ich machte mir dabei (viel zu) viele Gedanken, wie zum Beispiel, dass ich dann meine gute Figur «verlieren» würde. Oder dass ich keine neuen Freunde im Yoga-Center finden würde. Rückblickend kann ich nur darüber lachen. Doch meine Bedenken waren real – so real eben, wie ich sie in meinen Gedanken formte.

Heute bereue ich meinen Schritt nicht, im Gegenteil. Dieser Entscheid hat mein Leben positiv verändert. Ich bin froh, auf mein Herz gehört zu haben – trotz meiner Ängste.

Was du tun kannst, wenn sich deine Ängste bei dir melden, wenn du einen Vorsatz umsetzen willst, erfährst du nächste Woche in Teil 2 von «Neues Jahr, neues Glück?»

 

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Finde deine Bestimmung – Teil 4

Es braucht Mut, dir ein paar Fragen zu stellen und sie ehrlich zu beantworten. Nach einiger Zeit schält sich dann der Sinn deines Lebens – die Sachen, die für dich wichtig sind – heraus. Doch, was unternimmst du dann? Vielleicht ist dein Beruf weit weg von dem, was dir Freude bereitet. Du bist in sozialen Strukturen eingebunden, die es dir nicht erlauben, etwas Neues zu beginnen.

Als erstes gilt auch hier: Ängste abschütteln und den Mut haben, auszubrechen. Nichts hier in unserer Gegend (Westeuropa) ist so bedrohlich. Wir müssen nicht um unser Leben fürchten, wenn wir es verändern. Ich hatte damals, vor ein paar Jahren, riesige Angst, meine Bankerkarriere einfach abzuhaken, um auf den Lehrerberuf zu wechseln. Würde ich das Neue denn auch gut können? Würde es mir wirklich Spass bereiten? Könnte ich von dem Geld leben? Was würden die anderen von mir denken? Das sind nur einige der Fragen, die ich mir pausenlos stellte. Dazu kamen auch die Zweifel, ob ich auch wirklich dazu geeignet war, meine Bücher und Blogs zu schreiben, meine Workshops zu halten. Sprich: meine Vision zu verwirklichen.

Doch irgendwie wagte ich den Schritt. Warum? Weil meine damalige Situation so schlimm war, dass ich lieber etwas Neues wagte, als daran seelisch zugrunde zu gehen. Es muss aber nicht soweit kommen. Du kannst den Schritt schon vorher tun. Es muss ja nicht gleich ein neuer Job sein oder eine neue Wohnung. Vielleicht startest du erst einmal ein neues Hobby in deiner Freizeit. Oder du räumst deine Wohnung um, entsorgst ein paar Dinge, die dir schon lange nicht mehr gefallen. Du kannst auch im Internet über die Sachen, die dich interessieren, lesen. Schritt für Schritt, Tag für Tag, lenkst du so Energie in die richtige Richtung – dorthin, wo dein Herz schlägt. Ich fing damals an, eine Viertelstunde pro Tag zu schreiben, später wurde eine halbe Stunde daraus. Zusätzlich stand ich eine halbe Stunde früher auf am Morgen und praktizierte Yoga. Ich schrieb Bewerbungen an Berufsschulen und fragte um eine Stellvertretung an. Dies alles hat mich fast kein Geld und nicht viel Zeit gekostet. «Nur» Mut.

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Finde deine Bestimmung – Teil 3

Doch auch nachdem ich eine Bestandesaufnahme gemacht habe Ende Jahr und ein Muster ausgewählt habe, das ich an mir verändern will, heisst das noch lange nicht, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Dem Weg, der für mich stimmt.

Hier stellt sich mir die grundsätzliche Frage: Was ist der Sinn meines Lebens? Warum bin ich eigentlich auf der Erde? Was will ich hier erreichen? Vielen Menschen kommen hier vielleicht rasch materielle Dinge in den Sinn. Daran ist nichts Verwerfliches und es ist auch nachvollziehbar. Doch es sind nicht diese Dinge, die uns nachhaltig glücklich machen und unsere Seele jubeln lassen.

Denn unsere Seele – unsere innere Stimme – strebt nach mehr. Sie will sich selbst verwirklichen. Ihre Erfüllung liegt nicht in der Anhäufung von materiellen Dingen, wenn auch gleich das ein angenehmer Nebeneffekt sein kann. Doch wenn wir uns wirklich nach dem wahren, inneren Glück sehnen, dann müssen wir auch gewillt sein, zuerst eine ehrliche, innere Bestandesaufnahme vorzunehmen.

Was macht mich glücklich in meinem Leben? Was lässt mein Herz höher schlagen? Woraus schöpfe ich unersättlich Energie? Danach kann ich mich fragen: wie viele Male pro Tag, pro Woche, pro Monat verbringen ich mit diesen Dingen? Im besten Fall jeden Tag viele Stunden. Im schlechtesten Fall nie. Ich übe die Tätigkeiten, die mir Freude bereiten und Energie geben täglich aus. Das finde ich wunderbar. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht, sozusagen. Ich unterstütze Menschen, ihre Lebensfreude zurückzuerlangen und mutig neue Schritte zu gehen. Daneben habe ich genügend Zeit für meine Hobbies wie Yoga, Meditation, Segeln. Bis hierhin war es ein langer Weg. Jeder noch so kleine Schritt hat mich viel gelehrt, ob er nun vorwärts oder rückwärts war. Den Sinn des Lebens finden ist eine Sache. Ihn zum Inhalt seines Lebens zu machen ist eine ganz andere.

Was du unternehmen kannst, nachdem du deine Bestimmung gefunden hast, erzähle ich dir nächste Woche in Teil 4.

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Finde deine Bestimmung – Teil 2

Was mache ich nun mit meiner Bestandesaufnahme Ende 2017? Wie bereits erwähnt, heisst das Codewort «Loslassen». Damit ich aber auch etwas daraus lerne, schaue ich mir die Sachen, die nicht nach Wunsch verliefen, jedoch auch genau an. Gibt es da Parallelen? Verfolge ich immer wieder die gleichen Muster? Was wiederholt sich immer und immer wieder in meinem Leben? Wenn ich dann ein Muster erkenne – und es wird bestimmt eines geben, wenn du ehrlich zu dir selbst bist – dann ist das schon die halbe Miete. Denn sobald ich mir bewusst bin, dass ich etwas wie «fremdgesteuert» immer wiederhole, nehme ich dem Muster die Macht über mich. Wenn ich mir zum Beispiel eingestehen muss, dass ich nicht so viel Geld auf dem Sparkonto habe, wie ich es mir vornahm, dann ist das eine Tatsache. Warum das so ist, kann ich mir dann selbst erklären.

Wie viele Male gab ich unnötig Geld aus, um mich vielleicht von etwas abzulenken, das mich verletzt hat oder das nicht stimmig war für mich? Vielleicht habe ich mir immer wieder etwas Schönes gekauft, um von meinen Gefühlen abzulenken, die in meinem Innern brodelten und nach Beachtung schrien. Auch das ist ein Muster. Es heisst: Verdrängen. Wenn ich mir das jetzt jedoch bewusst bin, kann ich mir bei einem nächsten Einkauf vorher die Frage stellen: «Ist diese Sache jetzt wirklich nötig? Oder will ich mich damit nur von meinen Gefühlen ablenken?» Diese einfache Frage kann eine grosse Wirkung haben. Denn ich alleine habe die Macht über meine Gedanken. Und somit über mich. Wenn ich beschliesse, keine unnötigen Sachen mehr zu kaufen, dafür meine Gefühle zuzulassen – auch wenn sie nicht immer angenehm sind – dann gehe ich einen neuen Weg. Ich lasse mein altes Muster, das mir nicht guttut, los. Das geschieht jedoch nicht von heute auf morgen. Auch hier braucht es Geduld – und Selbstliebe, wenn ich erkenne, dass ich trotz all meiner guten Vorsätze wieder in mein Muster zurückgefallen bin. Hier gilt es: Farbe bekennen, aufstehen, weitergehen. Ein jeder Schritt, sei er auch noch so klein, führt mich an mein neues Ziel.

Damit du dein Ziel kennst, muss du jedoch zuerst den wahren Sinn deines Lebens kennen. Wie du diesen findest, erfährst du nächste Woche in Teil 3.

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Hektik ade – Zeit für meine Gedanken

Wie abhängig ich von meinem Computer bin, wird mir immer erst wieder bewusst, wenn er nicht mehr funktioniert. Während ich diesen Text hier auf einem alten Tablet tippe, dreht sich mein Laptop friedlich im Kreis. Die Meldung ‚automatische Reparatur wird vorbereitet‘ beruhigt mich nicht mehr, da sie bereits seit zwei Stunden angezeigt wird. Jäh wurde meine schöne Planung für heute und die nächsten Tage über den Haufen geworfen. Mit meinem Smartphone kann ich zwar ein paar Sachen erledigen. Doch damit bin ich nicht so schnell wie meine Lernenden, die ihr ganzes Leben mit diesem Gerät organisieren.

Meine Yogapraxis und die Atemübungen sind jetzt gefragt. Bald erkenne ich, dass es auch sein Gutes hat: Die Hektik und der Arbeitsstress sind verflogen. Mein PC-Supporter ist gerade in den Ferien, natürlich.

Das Universum hat also alle Hebel in Verbindung gesetzt, damit ich mich zurücklehnen kann. Oder ist es ‚Mercury Retrograde‘; der mir hier einen Streich spielt? Der rückläufige Planet Merkur kann die Kommunikation erschweren und auch die IT-Systeme beeinflussen, falls man an diese astrologische Konstellation glaubt. Tue ich das? Habe ich unbewusst meinen Laptop mit meinen eigenen Gedanken selbst ins Abseits manövriert?

Ich beschliesse, den interessanten Gedankengang weiter zu verfolgen. Ist es möglich, dass ich mit meinen Gedanken solche Ereignisse in mein Leben ziehe? Und wenn ja, dann könnte ich sicher auch ganz erfreuliche Sachen in meinem Leben manifestieren.

Erstaunlich ist, dass ich mich nur immer bei den negativen Dingen daran erinnere, wie kraftvoll meine Gedanken wirklich sind. Die positiven Erlebnisse nehme ich eher als Zufall oder ein hart erarbeitetes Ergebnis zur Kenntnis.

Doch dem ist nicht so. Jeder Gedanke, ob gut oder schlecht, wirkt sich auf mein Leben aus. Wenn ich den selben Gedanken immer und immer wieder denke, meist unbewusst, dann erhält er eine riesige Kraft. So wie ein friedlicher Bach zu einem reissenden Fluss werden kann nach einem Gewitter.

Kürzlich habe ich damit begonnen, mir selbst bei einem bestimmten, negativen Gedanken ‚Stopp‘ zu sagen und ihn mit einem positiven Gedankengang bzw. einer positiven Affirmation zu ersetzen. Diese Übung ist einfach, aber sie braucht eine gute Portion Aufmerksamkeit und Bewusstsein. Zu Beginn war ich erschreckt, ja geradezu konsterniert, als ich realisierte, wie oft ich diesen Gedanken dachte. Mindestens 10 Mal pro Stunde. Und es waren bestimmt noch mehr, da ich wohl nicht alle ‚erwischte‘. Die Gedanken kamen in unterschiedlichen Variationen und Geschichten daher, doch stets in konstanter Regelmässigkeit. Erst nach einer Woche stellte sich zunehmend Ruhe ein in meinem Geist. Wie viele Male hatte ich diesen Gedanken wohl gedacht in der Vergangenheit, dass er sich so hartnäckig an mir festklammerte? Wohl zig tausend Mal. Hier hilft nur eins: Selbstakzeptanz. Sich nicht für solche Gedankenschlaufen verurteilen, sondern sie zur Kenntnis nehmen. Und sie Schritt für Schritt gegen neue austauschen. Es ist ein gutes Gefühl. Tag für Tag fühle ich mich leichter. Es ist wie bei einem gründlichen Hausputz. Hinterher hat es plötzlich viel mehr Platz – und Raum für neue, positive Gedanken.

Versuche es. Pick dir einen selbstzerstörerischen Gedanken aus, den du immer über dich oder dein Leben denkst und ersetze ihn mit einem positiven. Die Mühe lohnt sich, denn du alleine hast die Macht, dein Leben zu verändern. Gleich heute.

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Neue Workshops im 2018. Neu: inspirierende Podcasts. 

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