Auf dem Weg zu Buch zwei – Teil 1

Auf dem Weg zu meinem zweiten Buch der Trilogie über die Bankerin Sirina, die ihre Karriere beendet, um dem Sinn ihres Lebens nachzugehen, bin ich schon länger. Gleich nach der Vernissage meines ersten spirituellen Romans habe ich damit begonnen, die Geschichte weiter zu schreiben. Für mich ist das erste Schreiben eines Buches, diese kreative Phase, die allerschönste am ganzen Prozess. Ich geniesse von ganzem Herzen, jeden Tag in die Geschichte einzutauchen und mich überraschen zu lassen, wie sie sich weiter entwickelt. Wenn immer möglich, widme ich mich meiner Passion als erstes, wenn ich meinen Laptop morgens einschalte – bevor ich meine Mails gelesen habe, whats app-Nachrichten lese oder mich sonst von äusseren Einflüssen wie Radio oder Internet vereinnahmen lasse. Mit klarem, leerem Kopf kann ich mich so ganz auf meine Protagonistin Sirina einstimmen. Ich gehe mit ihr ihren Weg, in dem sich oft auch mein eigener widerspiegelt. Ansonsten lasse ich den Personen freien Lauf, sich zu entwickeln. Ich habe kein Konzept, ausser der ungefähren Anzahl Kapitel, die der Roman haben wird und dem Wissen, dass ich eine Trilogie schreibe. Alles andere lasse ich geschehen.

Das Wichtigste dabei ist, dass ich mein Ego und mein Ich ganz in den Hintergrund stelle und mich entspanne. Dann kann ich die Geschichte vor meinem inneren Auge sehen und brauche sie «nur» noch zu beschreiben. Jeden Tag widme ich meinem Buch mindestens eine halbe Stunde. Das ist wichtig, damit ich die Beziehung zu Sirina und den Personen in meinem Buch nicht verliere. Sie leben richtiggehend in mir. Sie teilen sich mir mit. Und wenn ich sie ein, zwei Tage vernachlässige, melden sie sich mit penetranter Hartnäckigkeit, so dass ich ganz «restless» werde und einfach zum Laptop greifen muss.

Der Start zu meinem zweiten Buch ist jetzt rund 1 ½ Jahre her. Nach einem guten Jahr war der erste Entwurf meines Buches geboren. Daraufhin folgte ein halbes Jahr die eigene Überarbeitung der Texte, gefolgt von der Zusammenarbeit mit einer Lektorin und in einem zweiten Rundgang mit einer Korrektorin. Dies ist die mühsamere und weniger erfreuliche Arbeit. Ich lese meine Zeilen unzählige Male durch, bis sie für mich stimmig sind, sie die «Messages» widergeben, die ich will und sie die richtige Energie enthalten, die ich mir wünsche.

Nächste Woche in meinem Blog: der Dschungel der verschiedenen Online-Anbieter und Druckereien.

Literatur für dein Herz. Inspiration für deinen Alltag. https://www.edition-birbaum.ch
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2 Kommentare zu “Auf dem Weg zu Buch zwei – Teil 1

  1. Hat dies auf Rita Roland rebloggt und kommentierte:
    wieder einmal habe ich mich lange von wp und meinem blog ferngehalten. dafür entdecke ich gerade wieder spannende artikel wie diesen hier von claudine birbaum:

    Gefällt mir

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