Respektiere dich – Teil 4

Mit grossen Schritten gehen wir auf das Jahresende zu. Kennst du das Gefühl, dass dein Wunsch, vieles besser zu machen im Neuen Jahr, immer grösser wird? Vielleicht hast du auch meinen letzten Blog gelesen und dich in den letzten Tagen bereits beobachtet und registriert, welche Personen oder Situationen dich am meisten nerven. Wenn nicht, nimm einen Stift und ein Blatt Papier zur Hand, schalte dein Smartphone aus und gönne dir eine ruhige Stunde, in der du ungestört überlegen und in dich gehen kannst. Schreibe alles auf, ohne zu werten. Alles, was dir in den Sinn kommt aus dem 2018 ist richtig und will jetzt angeschaut werden.  Wenn du dein Blatt Papier gefüllt hast, schau es dir an. Was haben diese Personen zu dir gesagt, das dich gekränkt, verletzt oder wütend machte? Erkennst du ein Muster darin? Vielleicht sagen sie immer das Gleiche, aber mit anderen Worten. Oder sie sagen etwas, das bereits dein Vater oder deine Mutter immer zu erwähnen pflegte? Dann hast du bereits eine Verknüpfung mit deiner Vergangenheit erkannt, gratuliere. Denn die anderen Menschen wollen dir grundsätzlich nichts Schlechtes antun. Sie wollen dich lediglich auf einen inneren Dialog von dir aufmerksam machen, der dir nicht gut tut und der jetzt ausgedient hat. Wenn du dieses Angebot annimmst, dann kannst du viel entspannter und gelassener solch neuen Situationen entgegensehen. Nimm dir jedoch auch nicht zu viel vor. Oft reicht ein Thema, dem du dich widmen willst als Anfang. Vielleicht sagt dir ein Kollege, dass du zu «hart» bist, mit deinem Umfeld. Das trifft dich in deinem Inneren, während dein Kollege das Ganze schon lange wieder vergessen hat, doch in dir nagt seine Bemerkung weiter. Hier kannst du in die Tiefe gehen. Warum willst du nicht als «hart» angesehen werden? Ist das negativ, wenn du sagst, was du denkst? Hast du Angst, nicht geliebt zu werden, wenn du deine Meinung sagst? (Das kennen vor allem wir Frauen…) Wenn du dann deinen inneren, destruktiven Glaubenssatz gefunden hast, dann werte dich nicht ab. Respektiere dich und dein bisheriges eben. Du hast bis jetzt immer dein Bestes gegeben, zu dem du gerade eben fähig warst zu dem Zeitpunkt. Jetzt, nach dieser Erkenntnis, kannst du jedoch endlich etwas unternehmen, um deinem Leben eine neue Wende zu geben. Das geht ganz einfach: Du kannst mit deinen drei mittleren Fingern (Zeigefinger, Mittelfinger und Ringfinger) ganz leicht auf dein Brustbein klopfen und dir dabei immer wieder leise sagen: «Ich bin es wert, geliebt zu werden». Dies kannst du immer wiederholen, wenn du merkst, dass du dich von einer negativen Überzeugung aus deiner Vergangenheit leiten lässt, anstelle deinem Leben das Positive abzugewinnen, das es für dich bereit hält. Das einzige, was du tun musst, ist dein Herz und deine Arme zu öffnen und das Gute, das bereits auf dich wartet, in Empfang zu nehmen.

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Respektiere dich – Teil 3

Nur noch ein paar wenige Tage, dann gehört das 2018 der Vergangenheit an. Kennst du das Gefühl, dass du dir vornimmst, diese oder jene Sache ganz sicher nicht mehr zu machen, dich nicht mehr auf einen bestimmten Typ Mensch einzulassen, nicht mehr so viel Süsses zu essen, weniger Alkohol zu trinken oder nicht mehr so viel Geld für unnötige Sachen auszugeben? Aber irgendwie bist du dir nicht sicher, ob es klappen wird. Denn die gleichen Dinge hast du dir bereits Ende des letzten Jahres vorgenommen und es hat trotzdem nicht geklappt. Was ist es, das dich daran hindert, in deinem Leben einen Schritt weiterzukommen? Warum ziehst du immer die gleichen Situationen und die gleichen Menschen an, die dich unglücklich machen oder zur Weissglut bringen?

Wenn du deine Einstellung nicht änderst und weiter unbewusst durchs Leben gehst, wirst du auch immer im gleichen Fahrwasser stecken bleiben. Daher musst du jetzt etwas Neues wagen: du willst dich wieder hören, deine innere Stimme – und auch deinen Körper wieder spüren. «Aber das tue ich doch schon immer!», höre ich dich laut aufschreien. Aber – ist es wirklich so? Bist du dir wirklich bewusst, welche negativen Glaubenssätze und Überzeugungen dich heimlich steuern? Es werden – wie bei allen Menschen – wohl deren viele sein. Doch es geht nicht darum, dich dafür zu verurteilen. Nein, Respekt vor dir selbst ist hier angesagt. Es ist jetzt einfach an der Zeit, dass du dir einige Sachen in deinem Leben bewusst wirst. So kannst du zum Beispiel jeden Abend vor dem Schlafengehen einen kurzen Moment innehalten und über den vergangenen Tag nachdenken. Wer hat dich heute genervt? Warum konnte diese Person das tun? Was hat sie gesagt oder getan, welchen Knopf hat sie gedrückt, der bei dir etwas Negatives auslöste. Reflexion und Bewusstsein ist der erste Schritt. Vielleicht erkennst du bereits eine Tendenz, etwas, dass diese Vorfälle alle gemeinsam haben? Wenn ja, schreibe sie dir auf und lasse das Ganze ruhen.

Nächste Woche erzähle ich mehr hier auf diesem Blog, was du mit deinen Notizen über die Personen und Situationen, die dich Rot sehen lassen, tun kannst.

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Respektiere dich – Teil 2

Nicht mehr ganz zwei Wochen bis Weihnachten. Der Stress steigt. Kennst du dieses Gefühl? Die Menschen in den Einkaufsstrassen vermehren sich unheimlich, alle laufen noch einen Tick schneller als sonst, angerempelt wird, wer sich dem horrenden Tempo nicht unterordnen will und mitmacht. Obwohl die Tage immer kürzer werden, entwickelt sich deine Aktivität, dein Freizeitprogramm und deine Pendenzenliste in die entgegengesetzte Richtung. Statt dir – wie die Natur – eine Pause zu gönnen, rennst du von Termin zu Termin, von Event zu Event, von Essen zu Essen. Nicht, dass das nicht Spass macht. Aber auch nur bis zu einem gewissen Teil. Denn je schneller sich dein Leben um dich dreht, desto mehr hast du das Gefühl, es nicht mehr im Griff zu haben.

Deine innere Stimme schreit regelrecht nach Ruhe, einem gemütlichen Abend daheim bei Kerzenlicht oder einfach nach Zeit zum Nichtstun. Durch das weniger gewordene Sonnenlicht hast du in der Winterzeit weniger Energie zur Verfügung, doch du machst so weiter, wie bisher – oder noch mehr, denn viele benehmen sich so, als ob es kein neues Jahr mehr gäbe nach dem 31.12. Und du machst mit. Doch – muss das unbedingt sein? Warum respektierst du nicht einfach deinen Körper und gönnst ihm die Ruhe, nach der er sich so sehnt?

Versuche einmal, einfach eine Stunde früher ins Bett zu gehen. Was löst das bei dir aus? Dieses Vorgehen kostet dich rein gar nichts – ausser den Mut, es zu versuchen. Eine weitere Variante ist, dein Smartphone abends, sobald du nach Hause kommst, auszuschalten und es erst am nächsten Morgen wieder einzuschalten, wenn du zur Arbeit gehst. Du wirst merken, wieviel Ruhe dir das in dein Leben bringt. Vielleicht wirst du auch mutiger und beschliesst, deine anstehenden Veranstaltungen vor Weihnachten auf ein Minimum zu beschränken und dir stattdessen Zeit für die eigene Musse zu gönnen: gemütlich einen Kaffee trinken gehen, ein gutes Buch lesen, einen Winterspaziergang im Wald. Dies alles wird deinem Körper sehr gut tun und deine Seele jubeln lassen.

Dein Körper braucht diese Jahreszeit, um sich zu erholen und du die Zeit, um in dich zu gehen und dich zu läutern, damit du im Frühling mit vollem Tatendrang, neuer Kraft und ohne Altlasten wieder durchstarten kannst.

Wie du dich respektvoll läuterst, um befreit ins neue Jahr starten zu können, erfährst du nächste Woche in diesem Blog.

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Respektiere dich – Teil 1

Kennst du das Gefühl, wenn du morgens aufstehst, mit dir zufrieden bist, wenn du in den Spiegel blickst und dann das Haus verlässt, um zur Arbeit zu gehen. Alles ist in Ordnung – bis zu dem Zeitpunkt, an dem du auf eine andere Frau triffst (für Männer auf einen anderen Mann) und dich mit ihr vergleichst. In Nullkommanichts ist deine gute Stimmung im Keller. Du erkennst – oder zumindest redest du dir das ein – dass du zu dick, zu dünn, zu alt, zu gross, zu klein, zu unsportlich, zu einfach gekleidet (und vieles mehr) bist.

Doch – was ist hier geschehen? Dein Ego hat dich dazu veranlasst, dich mit einer anderen Person zu vergleichen. Denn dein Ego kennt nur den Wettbewerb: wer ist grösser, schneller, reicher, besser. Eine gesunde Portion Antrieb ist ja gut und auch echt hilfreich im Leben, um weiterzukommen. Aber es geht nicht darum, mit den anderen Menschen zu konkurrenzieren, denn es gibt keine Konkurrenz. «Doch!», schreit es jetzt grad laut in dir. Da kann ich dir recht geben in dem Sinn, dass wir Menschen dieses Konkurrenzdenken selber pflegen und leben. Was aber unnötig ist und nur viel Energie kostet – die wir wiederum an unser Ego abgeben, das sich darüber freut und sich daran nährt. Denn das Ego will überleben – um jeden Preis. Was machst du jetzt aber, um nicht in diese Konkurrenz-Falle zu tappen?

Das erste ist: Bewusstsein. Sei aufmerksam und beobachte deine Gedanken. Wenn du urplötzlich und ohne erkenntlichen Grund traurig wirst und dich schlecht fühlst, nicht schön oder nicht erfolgreich genug, dann schaue, ob du dich gerade vergleichst. Oft wird das der Fall sein. Was dann? Nicht Kritik an dir üben, ist das oberste Gebot. Sei liebevoll mit dir und sage zu dir: «Ich erkenne, dass ich mich wieder mit anderen vergleiche und in diese ungesunde Falle getappt bin. Ich lasse diesen Vergleich jetzt los und konzentriere mich auf die Dinge, die ich an mir mag und auf die ich stolz sein kann.» Dann lobe dich im Anschluss für die Dinge, die du soeben aufgezählt hast. Du wirst sehen, mit der Zeit wirst du die Konkurrenz-Falle immer mehr los, denn du respektierst dich und deine Person, so wie du gerade im Moment bist. Was gibt es Bereicherndes?

Nächste Woche in diesem Blog: Wie du deinen Körper respektierst.

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Vertraue dir – Teil 4

Du fällst täglich viele Entscheide. Die meisten davon sind nicht von allzu grosser Bedeutung: was esse ich? Was ziehe ich an? Gehe ich zum Sport oder treffe ich mich mit Freunden? Doch es gibt auch Entscheide, die unser Leben entscheidend beeinflussen und uns je nachdem bis an unser Lebensende verfolgen können: einen Partner zu heiraten, einen neuen Job anzunehmen oder in eine komplett neue Gegend zu ziehen. «No risk, no fun» ist eines meiner Lebensmottos, doch das geht nicht immer gut. So habe ich den falschen Mann geheiratet, zugegeben, obwohl meine innere Stimme förmlich schrie, er sei nicht der Richtige. Doch ich überhörte diese Schreie. Die Sicherheit, die mir offensichtlich die Heirat bescheren sollte, war mir wichtiger als auf mich selbst zu hören. Ich habe mich damals selbst im Stich gelassen. Das habe ich mir bis heute noch nicht ganz verziehen. Und ich habe mir geschworen, so einen Fehler nie mehr zu begehen. Ich will ’nur‘ noch auf meine innere Stimme hören. Leichter gesagt, als getan.

Kennst du dieses Gefühl? Damals fühlte sich trotz allem alles sehr gut an. Du hast dich entschieden und warst 100%ig sicher, dass es der richtige Mann war, der richtige Job, der richtige Umzug. Doch es sollte sich herausstellen, dass dem nicht so war. Nach ein paar Jahren stehst du vor dem Aus, eine herbe Niederlage. Du kämpfst, erholst dich und machst weiter. Dann, wenn die Zeit reif ist, triffst du auf einen neuen, tollen Mann, stolperst über ein interessantes Wohnungsinserat oder liest eine vielversprechende Jobausschreibung. Was nun? Sofort kommt die alte Erinnerung an den Fehlentscheid wieder hoch. Was hast du dir damals wohl gedacht? Wie kannst du das diesmal vermeiden? Und vor allem: wie kannst du sicher stellen, dass du deine innere Stimme hörst und nicht deine rationalen Gedanken das Ganze übersteuern? Ehrlich gesagt: es gibt keine Garantie dafür, die 100%ig funktioniert. Dem darfst du mit der nötigen Gelassenheit in die Augen sehen. Doch das bedeutet nicht, dass du dir und deinen Gedanken vollständig ausgeliefert bist, im Gegenteil. Du kannst spüren. Fühle in dich hinein. Wie fühlt es sich bei dem Gedanken an, diesen neuen Mann zu küssen, wie wäre es, wenn er dich in die Arme nehmen würde. Oder wie würdest du dich fühlen, wenn du auf dem Weg zu deiner neuen Arbeitsstelle machen würdest? Was hättest du für ein Gefühl nach einem erfüllten, abwechslungsreichen Arbeitstag?

Sei ehrlich zu dir. Fühle in dich hinein, mehrmals am Tag, als letztes vor dem Schlafengehen, als erstes vor dem Aufstehen. Gefühle lügen nicht. Vertraue ihnen. Und nach einer Weile, wenn die positiven Gefühle anhalten und du bereit dazu bist, mache den Schritt in deine neue Zukunft. Bedenke, du kannst nur gewinnen. Entweder ein tolles neues Leben oder eine weitere Lernerfahrung, die dich einen Schritt näher zu deinem neuen tollen Leben bringt. Was hält dich also noch davon ab, dich für dich zu entscheiden und dir zu vertrauen?

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Vertraue dir – Teil 3

Einige, wenn nicht viele unserer negativen Glaubenssätze bilden wir in unserer frühen Kindheit zwischen 2 und 4 Jahren. Das ist zwar an sich nicht weiter schlimm, doch wir bewerten Ereignisse in der Zeit aus dem Blickwinkel eines eben kleinen Kindes. Dieses schätzt Situationen ganz anders ein, als wir das heute tun würden. Diese Überzeugungen können uns ein Leben lang verfolgen, ja, behindern.

Als mein Vater durch einen Arbeitsunfall starb, war ich 4 Jahre alt. Ich weiss nicht mehr, was die letzten Worte waren, die wir wechselten oder was wir taten, als wir uns das letzte Mal sahen. Doch als er plötzlich eines Tages nicht mehr von der Arbeit nach Hause kam, gab ich mir die Schuld dafür. Ich fühlte mich schuldig an seinem Tod. Aus heutiger Sicht völlig irrational, doch damals machte es für mich Sinn.

Was kannst du tun, wenn du so eine Überzeugung plötzlich in dir wahrnimmst? Und du kannst dir sicher sein, dass es solche negativen Glaubenssätze in dir hat. Vielleicht fühlst du dich schuldig an der Trennung deiner Eltern, am Geldmangel der Familie oder an der Krankheit eines Elternteiles. Wie kannst du dir innerlich noch vertrauen, nachdem du entdeckst, dass du dich jahrelang mit solch einer geballten Ladung Negativität selbst blockierst?

Als erstes ist Akzeptanz gefragt. Und Selbstliebe. Du kannst dir jeden Abend ein paar Minuten Zeit nehmen, dich mit deinem inneren Kind zu treffen. Nimm es in die Arme, sage ihm, dass du es liebst und dass du ihm verzeihst, dass es dich so lange an der Nase herumgeführt hat. Es wusste es nicht besser. Wenn du kannst, visualisiere eine rosa Wolke, die dich mit dem Kind zusammen umgibt. Gib ihm die Sicherheit, die es damals vermisste. Es ist sicher – und du auch. So wirst du je länger je mehr sein Vertrauen zurück gewinnen und auch das Vertrauen in dich selbst, auf deine innere Stimme zu hören.

Nächste Woche in diesem Blog: wie kannst du dir wieder vertrauen nach einem krassen Fehlentscheid?

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Vertraue dir – Teil 2

Eine der für mich persönlich schwierigsten Themen ist, mir selbst in der Liebe zu vertrauen. Ich arbeite stets viel an mir, reflektiere und lasse schier nie endlos werdende Wunden in mir auf. Ich will unbedingt vermeiden, die gleichen Fehler zweimal zu machen. Vermeiden, erneut verletzt zu werden. Kennst du dieses Gefühl? Doch wenn du vermeiden willst, eine erneute Enttäuschung zu erleiden dann blockierst du auch die neue, potentielle Liebe, die auf dich zukommen will oder möglicherweise bereits auf dich wartet. Was nun?

Wie kann ich sicher gehen, dass mich mein Gefühl dieses Mal zum richtigen Partner führt? Proiiziere ich schon wieder meine tiefsten Wünsche und Sehnsüchte in einen Mann oder hat eine Partnerschaft mit uns Potential?

Wieder hat der Verstand tausend Gründe, warum du keine neue Partnerschaft eingehen sollest. All die Unsicherheit, das Wechselbad der Gefühle, immer wieder die Angst vor einer emotionalen Verletzung. Doch da ist ja auch deine innere Stimme, die dir zuflüstert, dass eine neue Liebe auch das Salz in deiner Suppe sein kann, dich innerlich zum Jauchzen bringt und dich zu neuen Höchstleistungen anspornt. Was nun?

Das Stichwort hier ist Selbstliebe. Gib dir jeden Morgen eine Portion davon nach dem Aufstehen, am besten unter der Dusche. Das spart Zeit. Stelle dir vor, wie das Wasser dich von den Wunden der Vergangenheit reinigt und danach dein Herz in eine rosa Wolke hüllt. Wunderbare Liebe umgibt dich und lässt dein Herz jauchzen. Du weisst jetzt, egal, was sich aus der neuen Liebe ergibt: du bist bereits glücklich und in Harmonie mit dir selbst.

Nächste Woche in diesem Blog: wie tiefsitzende Wunden aufzuarbeiten dein Vertrauen in dich selbst stärkt.

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