Leben ohne Wettbewerb – Teil 5

Ein weiterer Ort, an dem grosser Wettbewerb herrscht, ist unsere heutige Social Media Welt. Die Vorteile von dieser Zeit sind nicht wegzudenken: wir sind mit Menschen aus aller Welt jederzeit vernetzt, wissen, wie es ihnen geht und was sie gerade tun. Doch darin liegt auch die Crux der Sache. Denn die meisten Menschen stellen dort nur ihr Sonntagsgesicht zur Schau.

Kennst du das Gefühl, wenn du dich eigentlich gut fühlst und zufrieden bist mit deinem Leben, auch wenn gerade nichts Spektakuläres darin geschieht, und dann öffnest du eines deiner Social Media Accounts, um zu schauen, was die anderen so machen – und du wirst schlagartig unglücklich. Warum? Weil du dort sehen kannst, was die anderen Menschen alle so Tolles tun und unternehmen. Wanderungen auf die höchsten Berggipfel, Spaziergänge an den schönsten Stränden der Welt, romantische Sonnenuntergänge, feines Essen – die Fantasie der Menschen, die ihr vermeintlich perfektes Leben posten und so der Öffentlichkeit zugänglich machen, scheint grenzenlos. Sofort weckt dies eine gewisse Unruhe in dir und du fragst dich: Was mache ich falsch? Ist mein Leben zu langweilig? Habe ich einfach Pech? Oder zu wenig Spass?

Doch dieser Vergleich ist nur ungesund. Wettbewerb ist ungesund. Du suggerierst dir damit nämlich selbst, dass du nicht gut genug sind, nicht liebenswert oder dass du es nicht verdient hast, erfolgreich zu sein. Wenn du ehrlich zu dir selbst bist, weisst du doch auch, dass auf den Social Media Kanälen die Menschen nicht ihr reales Leben zur Schau stellen, sondern nur die guten Sachen. Alle anderen schwarzen Flecken werden gewissentlich verheimlicht.

Sicher ist: es gibt keinen Wettbewerb. Du alleine bist diejenige Person, die dich langfristig und tief in deinem Innern glücklich machen kann. Klar, helfen da Annehmlichkeiten wie schöne Reisen und Ausflüge oder ein gutes Essen. Doch das sind alles Reize aus dem Aussen. Wenn du wirklich mit dir selbst im Reinen bist, dich so annehmen kannst und liebst, wie du im Moment gerade bist – mit all deinen Schwächen, Fehlern und Stärken – dann bist du frei von Wettbewerbsgedanken und Vergleichen. In diesem Stadium gehst du einfach deinen Weg – den Weg, der für dich stimmt. Starte heute damit, nimm dich (in Gedanken) in den Arm und flüstere dir zu: «Ich habe dich lieb, so wie du gerade bist» und dann schaue, das dieser Satz in dir auslöst. Sage in mindestens einmal im Tag zu dir über eine Woche, am besten über einen ganzen Monat. Schreibe ihn dir auf und hänge in an deinen Badezimmerspiegel. Probiere es aus – du kannst nur gewinnen.

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Leben ohne Wettbewerb – Teil 4

Wettbewerb unter Freunden – gibt es das? Wenn ja, sind es dann überhaupt meine echten Freunde, magst du dich jetzt vielleicht fragen. Mit meinen wirklichen Freunden trete ich doch nicht in den Wettstreit, oder? Vielleicht doch.

Kennst du das Gefühl, dass du mit deinem Leben rundum zufrieden bist, mit dem was du tust, mit dem, was du hast. Dann triffst du dich mit Freunden auf einen entspannten Schwatz und bemerkst dabei, dass die anderen viel weiter sind in der Karriere als du, dass andere eine harmonische Familie haben und du nicht, dass andere ein erfüllteres Freizeitprogramm besitzen oder einen wunderbaren Partner/Partnerin an ihrer Seite wissen, den/die du nicht hast. Sofort wirst du innerlich traurig, denn du vergleichst dich unweigerlich mit deinem Freundeskreis. Warum tust du dies überhaupt? Sich mit anderen zu vergleichen ist doch die sicherste Variante, innert Sekunden unglücklich zu werden. Doch es geschieht, immer wieder.

Einer der Gründe hierfür kann sein, dass du zwar auf dem Weg bist zu einem neuen Leben, dass du jedoch noch nicht dort angekommen bist, wo du gerne möchtest. Du bist noch unsicher auf deinem neuen Weg und da präsentieren dir deine Freunde ihre vermeintlich perfekten Leben. Klar, dass dich das traurig und nachdenklich stimmt. Aber – Hand aufs Herz – sind deren Leben wirklich so perfekt? Und wenn ja, freu dich mit ihnen und für sie. Das einzige Leben, für das du verantwortlich bist, ist dein eigenes. Dein Leben muss nur für dich alleine stimmen, nicht für deinen Freundeskreis, mit dem du dich auch nicht messen musst. Und wer weiss, vielleicht ist der eine oder die andere ja auch eifersüchtig auf dich, weil dein Leben so perfekt ist?

Wettbewerb ist ungesund, Wettbewerb macht unglücklich, genau wie die Vergleiche mit anderen. Versuche daher einmal, dir innerlich «Stopp» zu sagen, wenn du daran bist, dich wieder mit anderen zu vergleichen. Halte inne. Zähle dir dann in Gedanken fünf Sachen auf, die du bereits gut kannst und die du im Griff hast, auf die du stolz sein kannst in deinem Leben. Und dann beobachte, wie sich dein Gemütszustand verbessert.

Nächste Woche erzähle ich hier auf diesem Blog, was es mit dem Wettbewerb auf den Social Media auf sich hat.

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Leben ohne Wettbewerb – Teil 3

Kennst du dieses Gefühl, dass du alles tust und alles gibst in deinem Job, doch du wirst stets übersehen? Deine Vorgesetzten sprechen Lobeshymnen über deine Arbeitskollegen, doch du wirst links liegen gelassen, obwohl du wochen-, ja vielleicht jahrelang Überstunden geleistet hast ohne Murren, damit es die Firma wieder in die Gewinnzone schafft. Tag und Nacht, oft auch am Wochenende hast du dich abgemüht, nur um ein Lob deines Vorgesetzten zu erhalten – doch, nichts dergleichen geschieht. Auch die erwartete Lohnerhöhung bleibt aus. Natürlich, denn du wurdest nicht gesehen, nicht wahrgenommen, fährt es dir durch den Kopf und du beschliesst, noch härter und länger zu arbeiten, um deine Arbeitskollegen zu übertrumpfen. Vielleicht wäre es auch an der Zeit, die eine oder andere Person aus deinem Arbeitskollegium bei der Chefetage anzuschwärzen, überlegst du dir. Doch – hat das einen Sinn? Warum trittst du überhaupt in einen derartigen Wettstreit, bei dem es nur Verlierer gibt: deinen Körper, deine Seele und nicht zuletzt auch dein Umfeld, das dich immer seltener zu Gesicht bekommt.

Die Gründe, warum wir im Job stets auf Wettbewerb konditioniert sind, kann man in zwei Gruppen aufteilen. Einerseits ist hier unsere Gesellschaft, die das von uns erwartet und uns den Mangel an Arbeitsstellen suggeriert. Andererseits – und auf diesen Punkt will ich hier näher eingehen – ist es, weil du selbst tief in deinem Inneren daran glaubst, nicht gut genug zu sein. Oder du hast das Gefühl, es nicht verdient zu haben, erfolgreich zu sein.

Woher stammen diese Glaubenssätze? Auch hier, gründen diese meist in unserer Kindheit, im Alter zwischen 4 und 10 Jahren. Vielleicht wurden wir stets benachteiligt, ein Geschwisterkind vorgezogen, oder unsere Eltern hatten schlichtweg keine Zeit, sich um uns zu kümmern. So zogen wir aus dem die Schlussfolgerung, dass wir nicht gut genug sind. Mit dieser Überzeugung und dem tiefen Wunsch nach Aufmerksamkeit und gesehen werden gestalten wir so unser (Berufs-)Leben. Unausweichlich ziehen wir dann Vorgesetzte an, die uns diesen negativen Glaubenssatz spiegeln, damit wir an ihm und uns arbeiten können. Ist das nicht toll? Beginne am besten gleich heute damit: gratuliere dir jeden Abend zu fünf Sachen, die du heute gut erledigt hast. Schenke dir die Aufmerksamkeit, die du im Aussen begehrst. Halte nicht mit Eigenlob zurück, wertschätze dich. Und sei gespannt, was deine neue mentale Ausrichtung im Aussen bewirkt.

Nächste Woche erzähle ich hier auf diesem Blog, was es mit dem Wettbewerb in unserem Freundeskreis auf sich hat.

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Leben ohne Wettbewerb – Teil 2

Bist du gerade Single und hältst Ausschau nach einem neuen Partner/einer neuen Partnerin? Oder bist du in einer Partnerschaft? In welcher Lebenssituation du auch immer steckst zurzeit: auch in der Liebe gibt es immer wieder Wettbewerb. Oder besser gesagt, du glaubst, in einen solchen Wettstreit mit anderen Frauen (Männern) treten zu müssen.

Kennst du das Gefühl, dass du mit deinem (potentiellen) Partner/deiner Partnerin in der Stadt entlang spazierst und bemerkst, wie er/sie einem anderen Menschen nachblickt, ja, vielleicht diese Person sogar aufmerksam mustert und ihr zulächelt. Wie fühlt sich das in dir an? Vielleicht wirst du sofort eifersüchtig, vergleichst dich mit der anderen Person und nimmst dir vor, wieder mehr ins Fitnessstudio zu gehen oder dir eine neue Garderobe anzuschaffen. Oder du wirst eifersüchtig, wenn den (potentieller) Partner/deine Partnerin ein gutes Gespräch führt mit einer anderen Person und dabei höchst zufrieden lächelt. Vielleicht bist du nicht intelligent genug, denkst du und überlegst dir einen neuen Weiterbildungskurs oder eine neue Ausbildung. Sofort stellst du in den «Wettbewerbsmodus» um, um die scheinbare Konkurrenz ausschalten zu können. Doch, warum? Warum kannst du dich nicht einfach zurücklehnen und deinem Partner/deiner Partnerin ein gutes Gespräch gönnen.

Wie so vieles liegt auch hier die Wurzel oft in der Kindheit. Tief sitzende negative Glaubenssätze sind in dir abgespeichert. Sätze wie: «Ich bin es nicht wert, geliebt zu werden.» Diese hast du in dir geformt als du noch ein kleines Kind warst und die Lebensweise deiner Eltern nicht so war, wie du es damals gebraucht hättest. Wie kommst du jetzt hier wieder raus, damit ein eigenes, inneres kleines Kind dich nicht weiter steuert? Indem du zum Beispiel jeden Morgen in den Spiegel blickst – direkt in deine Augen, nicht an die Stellen, die du nicht gut an dir findest – und dir selbst sagst: «Ich liebe dich.» Vielleicht klingt dies auf den ersten Blick komisch. Probiere es aus und sei offen, was danach mit dir längerfristig in deinem Innern geschieht. Du kannst nur gewinnen.

Nächste Woche in diesem Blog: Warum es ungesund ist, im Job in den Wettbewerb zu gehen.

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Leben ohne Wettbewerb – Teil 1

Ein Leben ohne Wettbewerb, gibt es das? Oder besser gesagt, wer lebt das heute schon. Obwohl es das beste und gesündeste für unsere Seele wäre, treten wir immer wieder in den Wettbewerb, denn so ist unsere Gesellschaft zurzeit (leider) konditioniert.

Kennst du das Gefühl, bereits als Kind verglichen zu werden? Auch wenn es in deiner Familie vielleicht vordergründig immer heisst, «alle unsere Kinder werden gleich behandelt», so ist es doch bei dir nie so der Fall. Du fühlst dich immer aus Aussenseiter(in), als fehl am Platz oder einfach nicht gut genug, weil andere Geschwister dir stets vorgezogen werden.

Was geschieht, wenn du in einer solchen Familie aufwächst? Du wirst nicht gehört. Egal, was du sagst, tust oder unternimmst, es wird nie eine richtige Wertschätzung von deinen Eltern bekommen. Das schmerzt. Und nagt an deinem Selbstvertrauen. Zuerst unbewusst, später, wenn du älter wirst und beginnst an dir selbst zu arbeiten, vielleicht bewusst. In der Zwischenzeit versuchst du, trotzdem alles richtig zu machen. Du strebst nach Perfektion, um wenigstens ein kleines Lob von deinen Eltern zu erhaschen. Das setzt dich automatisch in einen Wettstreit mit deinen eigenen Geschwistern. Doch – ist das die Lösung? Dieses Verhalten hat zwei Nachteile: erstens wirst du mit dieser Lebenseinstellung früher oder später ausbrennen, denn Wettbewerb ist anstrengend und zweitens kann es dir noch Streit mit deinen Geschwistern einhandeln, was du ja aber gerade nicht willst. Das einzige, was du willst, ist gehört und gesehen werden. Was kannst du tun, um das zu erreichen?

Höre dir selbst zu. Gebe dir das, was du dir von deinen Eltern ein Leben lang gewünscht hast: Aufmerksamkeit. Wertschätzung. Höre in dich hinein und folge deiner inneren Stimme. Was tut dir gut? Was braucht dein Körper? Welche Menschen sind gut für dich? Klopfe dir öfters mal auf die Schulter und sage dir: «Danke». Danke, dass es dich gibt. Danke, dass du trotz der Widrigkeiten in deinem Leben oder gerade deswegen ein toller Mensch geworden bist. Dann kannst du dich vom Wettbewerb in deiner Familie verabschieden, denn du gibst dir bereits das, was du brauchst. Alles andere ist nur noch eine Zugabe, die du erhältst – oder vielleicht auch nicht.

Nächste Woche in diesem Blog: Wie sieht es mit dem Wettbewerb in der Liebe aus?

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Respektiere dich – Teil 4

Mit grossen Schritten gehen wir auf das Jahresende zu. Kennst du das Gefühl, dass dein Wunsch, vieles besser zu machen im Neuen Jahr, immer grösser wird? Vielleicht hast du auch meinen letzten Blog gelesen und dich in den letzten Tagen bereits beobachtet und registriert, welche Personen oder Situationen dich am meisten nerven. Wenn nicht, nimm einen Stift und ein Blatt Papier zur Hand, schalte dein Smartphone aus und gönne dir eine ruhige Stunde, in der du ungestört überlegen und in dich gehen kannst. Schreibe alles auf, ohne zu werten. Alles, was dir in den Sinn kommt aus dem 2018 ist richtig und will jetzt angeschaut werden.  Wenn du dein Blatt Papier gefüllt hast, schau es dir an. Was haben diese Personen zu dir gesagt, das dich gekränkt, verletzt oder wütend machte? Erkennst du ein Muster darin? Vielleicht sagen sie immer das Gleiche, aber mit anderen Worten. Oder sie sagen etwas, das bereits dein Vater oder deine Mutter immer zu erwähnen pflegte? Dann hast du bereits eine Verknüpfung mit deiner Vergangenheit erkannt, gratuliere. Denn die anderen Menschen wollen dir grundsätzlich nichts Schlechtes antun. Sie wollen dich lediglich auf einen inneren Dialog von dir aufmerksam machen, der dir nicht gut tut und der jetzt ausgedient hat. Wenn du dieses Angebot annimmst, dann kannst du viel entspannter und gelassener solch neuen Situationen entgegensehen. Nimm dir jedoch auch nicht zu viel vor. Oft reicht ein Thema, dem du dich widmen willst als Anfang. Vielleicht sagt dir ein Kollege, dass du zu «hart» bist, mit deinem Umfeld. Das trifft dich in deinem Inneren, während dein Kollege das Ganze schon lange wieder vergessen hat, doch in dir nagt seine Bemerkung weiter. Hier kannst du in die Tiefe gehen. Warum willst du nicht als «hart» angesehen werden? Ist das negativ, wenn du sagst, was du denkst? Hast du Angst, nicht geliebt zu werden, wenn du deine Meinung sagst? (Das kennen vor allem wir Frauen…) Wenn du dann deinen inneren, destruktiven Glaubenssatz gefunden hast, dann werte dich nicht ab. Respektiere dich und dein bisheriges eben. Du hast bis jetzt immer dein Bestes gegeben, zu dem du gerade eben fähig warst zu dem Zeitpunkt. Jetzt, nach dieser Erkenntnis, kannst du jedoch endlich etwas unternehmen, um deinem Leben eine neue Wende zu geben. Das geht ganz einfach: Du kannst mit deinen drei mittleren Fingern (Zeigefinger, Mittelfinger und Ringfinger) ganz leicht auf dein Brustbein klopfen und dir dabei immer wieder leise sagen: «Ich bin es wert, geliebt zu werden». Dies kannst du immer wiederholen, wenn du merkst, dass du dich von einer negativen Überzeugung aus deiner Vergangenheit leiten lässt, anstelle deinem Leben das Positive abzugewinnen, das es für dich bereit hält. Das einzige, was du tun musst, ist dein Herz und deine Arme zu öffnen und das Gute, das bereits auf dich wartet, in Empfang zu nehmen.

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Respektiere dich – Teil 3

Nur noch ein paar wenige Tage, dann gehört das 2018 der Vergangenheit an. Kennst du das Gefühl, dass du dir vornimmst, diese oder jene Sache ganz sicher nicht mehr zu machen, dich nicht mehr auf einen bestimmten Typ Mensch einzulassen, nicht mehr so viel Süsses zu essen, weniger Alkohol zu trinken oder nicht mehr so viel Geld für unnötige Sachen auszugeben? Aber irgendwie bist du dir nicht sicher, ob es klappen wird. Denn die gleichen Dinge hast du dir bereits Ende des letzten Jahres vorgenommen und es hat trotzdem nicht geklappt. Was ist es, das dich daran hindert, in deinem Leben einen Schritt weiterzukommen? Warum ziehst du immer die gleichen Situationen und die gleichen Menschen an, die dich unglücklich machen oder zur Weissglut bringen?

Wenn du deine Einstellung nicht änderst und weiter unbewusst durchs Leben gehst, wirst du auch immer im gleichen Fahrwasser stecken bleiben. Daher musst du jetzt etwas Neues wagen: du willst dich wieder hören, deine innere Stimme – und auch deinen Körper wieder spüren. «Aber das tue ich doch schon immer!», höre ich dich laut aufschreien. Aber – ist es wirklich so? Bist du dir wirklich bewusst, welche negativen Glaubenssätze und Überzeugungen dich heimlich steuern? Es werden – wie bei allen Menschen – wohl deren viele sein. Doch es geht nicht darum, dich dafür zu verurteilen. Nein, Respekt vor dir selbst ist hier angesagt. Es ist jetzt einfach an der Zeit, dass du dir einige Sachen in deinem Leben bewusst wirst. So kannst du zum Beispiel jeden Abend vor dem Schlafengehen einen kurzen Moment innehalten und über den vergangenen Tag nachdenken. Wer hat dich heute genervt? Warum konnte diese Person das tun? Was hat sie gesagt oder getan, welchen Knopf hat sie gedrückt, der bei dir etwas Negatives auslöste. Reflexion und Bewusstsein ist der erste Schritt. Vielleicht erkennst du bereits eine Tendenz, etwas, dass diese Vorfälle alle gemeinsam haben? Wenn ja, schreibe sie dir auf und lasse das Ganze ruhen.

Nächste Woche erzähle ich mehr hier auf diesem Blog, was du mit deinen Notizen über die Personen und Situationen, die dich Rot sehen lassen, tun kannst.

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